Rechner · Arbeitslosengeld I · SGB III
Arbeitslosengeld-Rechner
Berechne dein monatliches Arbeitslosengeld I nach §§ 149-153 SGB III — die Lohnsteuer kommt aus demselben amtlichen Programmablaufplan wie beim Brutto-Netto-Rechner.
Durchschnitt der letzten 12 Monate.
| Bemessungsentgelt | 98,63 € |
|---|---|
| − 20 % SV-Pauschale | −19,73 € |
| − Lohnsteuer | −9,64 € |
| − Solidaritätszuschlag | −0,00 € |
| = Leistungsentgelt | 69,26 € |
Beträge je Kalendertag; Monat = Tag × 30. Orientierung ohne Gewähr.
Über der Beitragsbemessungsgrenze (101.400 € / Jahr) gedeckelt.
Regeln und Beträge ändern sich — prüfe hier den verwendeten Datenstand.
⚠ Orientierung ohne Gewähr — maßgeblich ist der Bescheid der Agentur für Arbeit. Setzt einen Anspruch (Anwartschaftszeit) voraus; ohne Anspruchsdauer, Nebeneinkommen, Sperrzeiten. Lohnsteuer aus dem amtlichen BMF-Programmablaufplan.
Vom Brutto zum Leistungssatz
Aus dem durchschnittlichen Bruttoentgelt wird ein pauschaliertes Nettoentgelt: minus 20 % Sozialversicherungs-Pauschale, minus Lohnsteuer nach deiner Steuerklasse (mit dem amtlichen Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums berechnet — demselben wie beim Brutto-Netto-Rechner) und minus Solidaritätszuschlag. Davon sind es 60 %, mit Kind 67 %.
Kurz beantwortet
Wie berechnet sich das Arbeitslosengeld I?
Aus deinem durchschnittlichen Bruttoentgelt wird ein pauschaliertes Nettoentgelt ermittelt: minus 20 % Sozialversicherungs-Pauschale, minus Lohnsteuer (nach deiner Steuerklasse, mit dem amtlichen Programmablaufplan berechnet) und minus Solidaritätszuschlag. Davon sind es 60 % — oder 67 % mit Kind.
Wann bekomme ich 67 % statt 60 %?
Den erhöhten Leistungssatz von 67 % gibt es, wenn du oder dein Ehe- bzw. Lebenspartner mindestens ein Kind im Sinne des § 32 EStG habt (und beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben). Sonst gelten 60 %.
Wie lange bekomme ich ALG I?
Das hängt von deiner Versicherungszeit und deinem Alter ab — von 12 Monaten Bezug bis zu 24 Monaten ab 58 Jahren. Diese Anspruchsdauer rechnet dieser Rechner nicht aus; er zeigt nur die monatliche Höhe.
Warum weicht mein Bescheid ab?
Der Rechner nutzt dein Durchschnittsbrutto; die Agentur für Arbeit legt den genauen Bemessungszeitraum zugrunde. Außerdem können Nebeneinkommen, Sperrzeiten oder ein anderer Kinderfreibetrag das Ergebnis verändern. Maßgeblich ist der Bescheid.