Steuern & Abgaben · Gewerbesteuer · Jährlich
Gewerbesteuer-Hebesatz in Passau
Passau liegt bei 400 % — das ist etwa 9 % unter dem Schnitt der erfassten Städte (Ø 440 %) und Rang 137 unter 171 erfassten Städten. Die Spanne unter den erfassten Städten reicht von 250 % (Leverkusen) bis 580 % (Oberhausen).
Passau: 400 % — etwa 9 % unter dem Schnitt der erfassten Städte.
Im Städtevergleich ist das Rang 137 unter 171 erfassten Städten.
Effektiv sind das rund 14,0 % des Gewerbeertrags (Messzahl 3,5 % × Hebesatz).
Wo Passau im Vergleich steht
Zwei Städte vergleichen
Wähle zwei verschiedene Städte.
Diesen Vergleich haben wir noch nicht als eigene Seite — alle 171 Städte im großen Ranking →
Was der Hebesatz konkret bedeutet
Den Hebesatz, mit dem die Stadt den Gewerbesteuer-Messbetrag multipliziert — einen der direktesten kommunalen Standortfaktoren für Unternehmen.
Bei 470 % zahlt ein Betrieb effektiv rund 16,5 % des Gewerbeertrags (Messzahl 3,5 % × Hebesatz). Ein höherer Satz heißt: teurer am Standort.
Der Hebesatz allein bestimmt nicht die Steuerlast — Freibetrag (24.500 € für Personenunternehmen), Anrechnung auf die Einkommensteuer und die Gewinnhöhe wirken mit. Das gesetzliche Minimum liegt bei 200 %.
Kurz beantwortet
Wie hoch ist der Gewerbesteuer-Hebesatz in Passau?
Der Hebesatz der Gewerbesteuer in Passau liegt bei 400 %. Er wird auf den Gewerbesteuermessbetrag (3,5 % des Gewerbeertrags) angewendet.
Wie berechnet sich die Gewerbesteuer daraus?
Gewerbeertrag × 3,5 % Steuermesszahl = Messbetrag; Messbetrag × Hebesatz = Gewerbesteuer. Für Personenunternehmen gilt zusätzlich ein Freibetrag von 24.500 € auf den Gewerbeertrag.
Warum unterscheiden sich die Hebesätze zwischen Städten?
Der Hebesatz ist das zentrale kommunale Steuerungsinstrument: Große Städte finanzieren damit ihre Infrastruktur, Umland-Gemeinden werben mit niedrigen Sätzen um Unternehmensansiedlungen. Das gesetzliche Minimum liegt bei 200 %.
