Demografie · Zeitreihe · 2020–2025

Menschen mit Migrationshintergrund: Entwicklung 2020–2025

Rund 25,8 Millionen Menschen in Deutschland hatten 2025 einen Migrationshintergrund (noch vorläufig) — sie wurden selbst ohne deutsche Staatsangehörigkeit geboren oder haben mindestens ein so geborenes Elternteil. Das sind grob 31 % der Bevölkerung (Eigenberechnung) und deutlich mehr als die engere „Einwanderungsgeschichte", die Destatis seit 2023 zusätzlich ausweist. Beide Konzepte messen Unterschiedliches und dürfen nicht verwechselt werden.

25,8Mio.
2025 · vorläufig
2025 (vorl.)
25,8 Millionen
+17 % seit 2020
Höchststand 2025
25,8 Millionen
höchster Wert der Reihe
Tiefpunkt 2021
21,6 Millionen
niedrigster Wert der Reihe
Einwanderungsgeschichte
21,8 Mio.
2025 · engeres Konzept, seit 2023
Grafik · Zeitreihe 2020–2025

Ein wachsender Teil der Bevölkerung

Menschen mit Migrationshintergrund (Mikrozensus): selbst oder mindestens ein Elternteil ohne deutsche Staatsangehörigkeit geboren, in Millionen. Wechsle bei Bedarf von der Grafik zur Tabelle mit allen Jahreswerten.

Kurzfassung: Von 22,0 Mio. im Jahr 2020auf 25,8 Mio. im Jahr 2025.

Auf kleinen Bildschirmen kannst du das Diagramm horizontal verschieben.

20222527202020252020: 22,0Tief 20212025: 25,8 (vorl.)2020: 22,0 Mio.2021: 21,6 Mio.2022: 22,9 Mio.2023: 24,1 Mio.2024: 25,4 Mio.2025: 25,8 Mio.

⚠ Mikrozensus (1-%-Stichprobe, Hauptwohnsitzhaushalte). Konsistente Reihe erst ab der Mikrozensus-Neugestaltung 2020. Nicht zu verwechseln mit der engeren „Einwanderungsgeschichte" (2025 rund 21,8 Mio). 2025 vorläufig. Das entspricht rund 31 % der Bevölkerung (Eigenberechnung).

Zahlen einordnen

Migrationshintergrund oder Einwanderungsgeschichte?

Was die Zahl zeigt

Die Reihe zeigt die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund aus dem Mikrozensus (in Millionen): Personen, die selbst ohne deutsche Staatsangehörigkeit geboren wurden oder mindestens ein so geborenes Elternteil haben. Die Zahl ist über die Jahre deutlich gewachsen — zuletzt rund 31 % der Bevölkerung (Eigenberechnung).

Wie du sie liest

Seit 2023 weist Destatis zusätzlich die engere „Einwanderungsgeschichte" aus — nur selbst Zugewanderte seit 1950 und ihre direkten Nachkommen mit beidseitig zugewanderten Eltern. Sie fällt kleiner aus als der Migrationshintergrund. Beide Konzepte messen Unterschiedliches; wir halten sie strikt getrennt.

Wo die Grenze liegt

Der Mikrozensus ist eine große Stichprobe (1 % der Haushalte), keine Vollerhebung — kleine Schwankungen sind Stichprobenrauschen. Die Neugestaltung des Mikrozensus 2020 hat die Methode geändert; Werte vor und ab 2020 sind nur eingeschränkt vergleichbar. „Migrationshintergrund" ist keine Aussage über Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsdauer.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wie hoch ist der Wert 2025?

Menschen mit Migrationshintergrund: 2025 rund 25,8 Millionen (noch vorläufig, endgültiger Wert folgt). Zu Beginn der Zeitreihe (2020) waren es 22,0 Millionen.

Was ist der Unterschied zwischen Migrationshintergrund und Einwanderungsgeschichte?

„Migrationshintergrund" umfasst alle, die selbst ohne deutsche Staatsangehörigkeit geboren wurden oder mindestens ein so geborenes Elternteil haben. Die engere „Einwanderungsgeschichte" (seit 2023) zählt nur selbst seit 1950 Zugewanderte und deren Kinder mit beidseitig zugewanderten Eltern — sie fällt kleiner aus. Wir mischen die beiden Kurven nicht.

Ist Migrationshintergrund eine Aussage über die Staatsangehörigkeit?

Nein. Sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund haben einen deutschen Pass — etwa Eingebürgerte oder hier geborene Kinder zugewanderter Eltern. Für die reine Staatsangehörigkeit gibt es die Reihe zum Ausländeranteil.

Das fragen sich viele als Nächstes

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