Demografie · Zeitreihe · 2011–2025

Bevölkerung Deutschlands: Entwicklung 2011–2025

In Deutschland lebten Ende 2025 rund 83,5 Millionen Menschen (noch vorläufig) — der höchste Stand der Reihe, aber das Wachstum trägt allein die Zuwanderung: Die Bilanz aus Geburten und Sterbefällen ist seit Jahrzehnten negativ. Ohne Nettozuzug würde die Bevölkerung schrumpfen. Die Zahlen beruhen seit 2024 auf der Fortschreibung nach dem Zensus 2022, der den Bevölkerungsstand gegenüber der alten Basis um rund 1,3 Millionen Menschen nach unten korrigiert hat.

83,5Mio.
2025 · vorläufig
2025 (vorl.)
83,5 Millionen
+4 % seit 2011
Höchststand 2024
83,6 Millionen
höchster Wert der Reihe
Tiefpunkt 2011
80,3 Millionen
niedrigster Wert der Reihe
Start 2011
80,3 Millionen
Beginn der Zeitreihe
Grafik · Zeitreihe 2011–2025

Rekordbevölkerung — aber das Plus trägt allein die Zuwanderung

Fortgeschriebene Einwohnerzahl Deutschlands zum Jahresende, in Millionen Menschen. Wechsle bei Bedarf von der Grafik zur Tabelle mit allen Jahreswerten.

Kurzfassung: Von 80,3 Mio. im Jahr 2011auf 83,5 Mio. im Jahr 2025.

Auf kleinen Bildschirmen kannst du das Diagramm horizontal verschieben.

79818385201120252011: 80,3Hoch 20242025: 83,5 (vorl.)2011: 80,3 Mio.2012: 80,5 Mio.2013: 80,8 Mio.2014: 81,2 Mio.2015: 82,2 Mio.2016: 82,5 Mio.2017: 82,8 Mio.2018: 83,0 Mio.2019: 83,2 Mio.2020: 83,2 Mio.2021: 83,2 Mio.2022: 83,1 Mio.2023: 83,5 Mio.2024: 83,6 Mio.2025: 83,5 Mio.

⚠ Fortschreibung auf Basis des Zensus 2022; die Reihe 2011–2021 beruht auf dem Zensus 2011 (Bruch 2022). Der jüngste Jahreswert (2025 = 83.467.117) ist eine erste Berechnung. Bundeswert.

Warum es 2022 einen Sprung gibt

Der Zensus 2022 hat die Basis verschoben

Die Werte bis 2021 beruhen auf dem Zensus 2011, ab 2022 auf dem Zensus 2022. Die Volkszählung 2022 hat den Bevölkerungsstand um rund 1,4 Millionen Menschen nach unten korrigiert (aufgedeckte Melderegister-Überhänge). Der scheinbare Rückgang 2021→2022 ist deshalb überwiegend ein Basiseffekt, kein realer Einwohnerverlust.

Zahlen einordnen

Was die Bevölkerungszahl sagt — und was nicht

Was die Zahl zeigt

Die Reihe zeigt die amtlich fortgeschriebene Einwohnerzahl Deutschlands zum Jahresende. Sie steigt seit Jahren, liegt aber nur deshalb im Plus, weil mehr Menschen zu- als abwandern — die Geburtenbilanz ist negativ.

Wie du sie liest

Ein Plus bedeutet nicht „mehr Geburten als Sterbefälle", sondern fast immer „Nettozuwanderung größer als das Geburtendefizit". Die Fortschreibung baut auf einer Volkszählung auf und wird jährlich mit Geburten, Sterbefällen und Wanderungen aktualisiert.

Wo die Grenze liegt

Der Zensus 2022 hat den Bevölkerungsstand gegenüber der alten Zensus-2011-Basis um rund 1,3 Millionen nach unten korrigiert — der Bruch 2022/2024 ist teils ein Basiseffekt, kein realer Einwohnerverlust. Der jeweils jüngste Jahreswert ist zunächst eine Schätzung; der endgültige Wert folgt im Sommer.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wie hoch ist der Wert 2025?

Bevölkerung Deutschlands: 2025 rund 83,5 Millionen (noch vorläufig, endgültiger Wert folgt). Zu Beginn der Zeitreihe (2011) waren es 80,3 Millionen.

Wächst Deutschlands Bevölkerung noch?

Nur durch Zuwanderung. Seit Jahrzehnten sterben mehr Menschen, als geboren werden; ohne den Wanderungsüberschuss würde die Einwohnerzahl sinken. Fällt der Nettozuzug, kann die Bevölkerung schrumpfen — so geschätzt für das jüngste Jahr.

Warum wurde die Zahl durch den Zensus 2022 kleiner?

Volkszählungen decken „Karteileichen" in den Melderegistern auf. Der Zensus 2022 korrigierte den Bevölkerungsstand um rund 1,3 Millionen Menschen nach unten. Seither schreibt Destatis auf dieser neuen Basis fort — der Bruch ist also methodisch, kein realer Einwohnerverlust.

Das fragen sich viele als Nächstes

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