Energie & Klima · Windkraft an Land

Windkraft je Bundesland

In Deutschland sind rund 68,1 GW Onshore-Windenergie an Land installiert. Am meisten steht in Niedersachsen mit 13.976 MW (21 % der bundesweiten Leistung), am wenigsten in Berlin mit 17 MW. Gezeigt ist die installierte Nennleistung zum Stichtag — der Bestand, nicht der erzeugte Strom.

68,1 GWbundesweit
installiert
Am meisten in Niedersachsen (13.976 MW), am wenigsten in Berlin (17 MW). Installierte Leistung, kein erzeugter Strom.
16 Bundesländer29.226 WindenergieanlagenStand 2026
Zubau 2025
+5.232 MW

Neu in Betrieb gegangene Onshore-Wind-Leistung (Brutto). Nach dem Tief 2019 zieht der Ausbau wieder an.

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Grafik · Ländervergleich

Wo die Windkraft steht

Installierte Windkraft-Leistung je Bundesland in Megawatt (dunkler = mehr). Fahr über ein Land oder wechsle zur Tabelle.

  • bis 564 MW
  • über 564 bis 2.058 MW
  • über 2.058 bis 3.931 MW
  • über 3.931 bis 9.074 MW
  • über 9.074 MW

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⚠ Bestand 31.12.2025, Deutsche WindGuard „Status des Windenergieausbaus an Land 2025" (Datenbasis Marktstammdatenregister). Installierte Nennleistung (Bestand), keine Stromerzeugung.

Ranking · alle 16 Länder

Die Bundesländer nach Windkraft-Leistung

Balken ab null, direkt vergleichbar. Niedersachsen führt mit 21 % der bundesweiten Leistung.

Kurzfassung: Höchster Wert: Niedersachsen mit 13.976 MW. Niedrigster Wert: Berlin mit 17 MW.

Niedersachsen
13.976 MW+229 %
Schleswig-Holstein
9.624 MW+126 %
Brandenburg
9.525 MW+124 %
Nordrhein-Westfalen
9.074 MW+113 %
Sachsen-Anhalt
5.786 MW+36 %
Rheinland-Pfalz
4.327 MW+2 %
Mecklenburg-Vorpommern
3.931 MW−8 %
Hessen
2.792 MW−34 %
Bayern
2.760 MW−35 %
Baden-Württemberg
2.058 MW−52 %
Thüringen
1.896 MW−55 %
Sachsen
1.418 MW−67 %
Saarland
564 MW−87 %
Bremen
198 MW−95 %
Hamburg
121 MW−97 %
Berlin
17 MW−100 %

⚠ Bestand 31.12.2025, Deutsche WindGuard „Status des Windenergieausbaus an Land 2025" (Datenbasis Marktstammdatenregister). Absolute Leistung — sie sagt nichts über die Fläche oder die Erzeugung aus.

Zeitreihe · Zubau

So viel Windkraft kam pro Jahr neu dazu

Jährlich neu in Betrieb gegangene Leistung (Brutto-Zubau), bundesweit. Höchststand 2017 mit5.524 MW, Tiefpunkt 2019 mit 959 MW.

Kurzfassung: Von 3.781 MW im Jahr 2015auf 5.232 MW im Jahr 2025.

Auf kleinen Bildschirmen kannst du das Diagramm horizontal verschieben.

9582.4804.0035.525201520252015: 3.781 MW2016: 4.450 MW2017: 5.524 MW2018: 2.472 MW2019: 959 MW2020: 1.421 MW2021: 1.927 MW2022: 2.405 MW2023: 3.581 MW2024: 3.305 MW2025: 5.232 MW

⚠ Brutto-Zubau = neu in Betrieb gegangene Leistung, ohne Abzug von Stilllegungen. Bundeswerte.

Zahlen einordnen

Windkraft im Ländervergleich richtig einordnen

Was die Zahl zeigt

Die installierte Nennleistung der Windkraft an Land (Onshore) je Bundesland in Megawatt — den Kraftwerkspark, der am Netz ist, nicht den daraus erzeugten Strom.

Wie du sie liest

Vergleiche die Leistung in MW (1.000 MW = 1 Gigawatt). Flächenländer im Norden und Osten führen bei der Windkraft, sonnenreiche und große Süd-Länder bei der Photovoltaik. Die Anlagenzahl zählt die einzelnen Windräder; moderne Anlagen leisten ein Vielfaches älterer, weshalb wenige neue Anlagen viel Leistung bringen.

Wo die Grenze liegt

Die Zahl ist ein Bestand zum Stichtag und wird laufend nachgemeldet. Sie sagt nichts über die tatsächliche Stromerzeugung (die hängt von Wind und Sonne ab) und nichts über die Fläche — ein kleines Land kann pro Quadratkilometer dichter bebaut sein als ein großes mit mehr Gesamtleistung.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Welches Bundesland hat die meiste Windkraft?

Niedersachsen führt mit 13.976 MW installierter Leistung — rund 21 % der bundesweiten Windkraft-Leistung von 68,1 GW.

Ist das die erzeugte Strommenge?

Nein. Gezeigt wird die installierte Nennleistung in Megawatt — die Kapazität des Kraftwerksparks. Wie viel Strom daraus wird, hängt von Wind bzw. Sonneneinstrahlung ab und schwankt über das Jahr.

Warum hat der Süden so wenig Windkraft?

Bayern und Baden-Württemberg haben trotz ihrer Größe wenig Onshore-Wind — Gründe sind schwächere Windhöffigkeit im Binnenland, restriktivere Abstandsregeln (in Bayern lange die 10-H-Regel) und Genehmigungshürden. Die windreichen Küsten- und Ostländer führen deutlich.

Woher stammen die Zahlen?

Aus dem Bericht „Status des Windenergieausbaus an Land 2025" der Deutschen WindGuard, dessen Datenbasis das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ist. Stand: 31. Dezember 2025.

Das fragen sich viele als Nächstes

Datenpflege

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