Energie · Preis-Zeitreihe · 2015–2022
Preis für leichtes Heizöl: Entwicklung 2015–2022
Leichtes Heizöl kostete 2022 im amtlichen Jahresdurchschnitt 110 € je 100 Liter (ohne Mehrwertsteuer, Abnahme 40–50 hl) — mehr als doppelt so viel wie im Tief von 40 € je 100 Liter im Jahr 2020. Das Statistische Bundesamt hat diese absolute Euro-Reihe Anfang 2023 eingestellt; seitdem gibt es amtlich nur noch einen Preisindex, keinen bundesweiten Euro-Wert.
2022
So hat sich der Heizöl-Preis entwickelt
Amtlicher Verbraucherpreis bei Lieferung im Tankwagen, 40–50 hl je Auftrag, frei Verbraucher, einschließlich Energiesteuer und Erdölbevorratungsbeitrag, aber OHNE Mehrwertsteuer. Wechsle bei Bedarf von der Grafik zur Tabelle mit allen Jahreswerten.
Kurzfassung: Von 48,79 €/100 L im Jahr 2015auf 110,14 €/100 L im Jahr 2022.
Auf kleinen Bildschirmen kannst du das Diagramm horizontal verschieben.
| Jahr | Heizöl (€/100 L) |
|---|---|
| 2015 | 48,79 €/100 L |
| 2016 | 40,94 €/100 L |
| 2017 | 47,51 €/100 L |
| 2018 | 57,82 €/100 L |
| 2019 | 56,67 €/100 L |
| 2020 | 39,61 €/100 L |
| 2021 | 60,02 €/100 L |
| 2022 | 110,14 €/100 L |
⚠ Heizöl ist extrem volatil und regional verschieden; der Jahresmittelwert glättet starke Monatsschwankungen (Spitze im Herbst 2022). Der amtliche Korb ist 40–50 hl frei Verbraucher OHNE Mehrwertsteuer – nicht die im Handel übliche 3.000-Liter-Notierung inkl. Mehrwertsteuer. Mit 19 % Mehrwertsteuer liegt der Endpreis rund ein Fünftel höher.
Ab 2023 gibt es keinen amtlichen Euro-Preis mehr
Das Statistische Bundesamt hat die absolute Heizöl-Preisreihe Anfang 2023 eingestellt; seitdem gibt es amtlich nur noch einen Verbraucherpreisindex (2020 = 100), keinen bundesweiten Euro-Preis. Für 2023 bis 2026 zeigen wir daher bewusst keinen amtlichen Euro-Wert.
Was die Heizöl-Zahl sagt — und wo sie endet
Die Reihe zeigt den amtlichen Jahresdurchschnitt für leichtes Heizöl in Euro je 100 Liter (ohne Mehrwertsteuer, Abnahme 40–50 hl). Man sieht das Tief 2020, den Sprung nach der Energiekrise und die extreme Schwankungsbreite dieses Brennstoffs.
Der amtliche Korb ist netto (ohne Mehrwertsteuer) und größer als die im Handel übliche 3.000-Liter-Bestellung. Mit 19 % Mehrwertsteuer liegt der Endpreis rund ein Fünftel höher. Für die reale Rechnung an der Haustür ist die Branchennotierung (esyoil, Tecson) näher dran, aber sie ist nicht amtlich.
Das Statistische Bundesamt hat diese absolute Euro-Reihe Anfang 2023 eingestellt; danach gibt es amtlich nur noch einen Index (2020 = 100). Wir zeigen deshalb bewusst keinen amtlichen Euro-Wert nach 2022. Heizöl ist zudem extrem volatil — der Jahresmittelwert glättet starke Monatsausschläge.
Kurz beantwortet
Was kostete Heizöl 2022?
Im amtlichen Jahresdurchschnitt 2022 kostete leichtes Heizöl 110 € je 100 Liter — ohne Mehrwertsteuer, bei Abnahme von 40–50 hl. Mit 19 % Mehrwertsteuer liegt der Endpreis rund ein Fünftel höher.
Warum gibt es keine aktuellen amtlichen Heizölpreise?
Das Statistische Bundesamt hat die absolute Euro-Preisreihe für Heizöl Anfang 2023 eingestellt. Seitdem wird amtlich nur noch ein Preisindex (2020 = 100) fortgeschrieben. Einen bundesweiten Euro-Wert nach 2022 zeigen wir deshalb bewusst nicht.
Ist das der Preis, den ich an der Haustür zahle?
Nicht ganz. Der amtliche Korb ist netto und größer als eine typische 3.000-Liter-Bestellung. Die im Handel übliche Notierung inkl. Mehrwertsteuer (esyoil, Tecson) liegt näher an deiner Rechnung, ist aber keine amtliche Statistik.